Kleine Auszeit an der italienischen Adria

Lignano

Für seinen Geburtstags-Campingtrip überließ ich Anton selbstverständlich die freie Wahl des Reiseziels. Sonnenhungrig wie er ist, stand schnell fest: Nach Italien soll es gehen. Anfangs noch an den Gardasee gedacht, zog es ihn dann aber doch noch etwas südlicher an die Adria. So viel mehr an Fahrtzeit war das auch nicht – und für uns herrscht dort eben doch deutlich mehr Urlaubsfeeling. Abgesehen davon liebt Benita Sand über alles. Auch sie sollte ihren Spaß haben und mal wieder am Strand sausen dürfen.

Die Wahl fiel schließlich auf das ‚Camping Village Pino Mare‘ in Lignano, ein etwas größeres Resort mit allerlei Annehmlichkeiten. An den Weihnachtsfeiertagen eingebucht, legte ich den Platz dann aber erst einmal beiseite. War ja noch genug Zeit zum Planen.

Erst drei Wochen vorher beschäftigte ich mich wieder intensiver damit, studierte die Campinganlage und sah mir Videos und Fotos an, die meine Vorfreude steigerten. Auch mögliche Ausflugsziele suchte ich heraus. Denn natürlich sollte auch die Umgebung genauer unter die Lupe genommen werden. Dieses Mal kam auch das Fahrrad mit. Somit war alles etwas besser für mich zu erreichen.

Vor uns lag schließlich ein wundervoller Kurzurlaub mit ganz viel Erholung, netten Bekanntschaften, herrlichen Ausflugszielen und einer Menge Zeit mit unseren beiden Hundedamen. Die perfekte Auszeit für unsere kleine Familie. We loved it … Aber lest selbst.

Freitag: Anreise & Erster Strandspaziergang

Endlich Urlaub! Endlich ein paar Tage Auszeit!

Die letzten Wochen verlangten uns arbeitstechnisch einiges ab, so dass wir nun wirklich froh waren, dem Ganzen zumindest mal für ein paar Tage den Rücken kehren zu können.

In der vergangenen Woche den Camper nach und nach reisefertig gemacht, starteten wir nun planmäßig um kurz nach 7 Uhr gen Süden.

Das Wetter in der Urlaubsregion sah zwar noch nicht besonders gut aus – vorhergesagt waren Regen und Sturmböen. Doch am Meer kann sich so etwas ja bekanntlich schnell wieder verziehen und so hofften wir einfach mal das Beste.

Die Fahrt verlief ruhig und angenehm, trotz des teilweise strömenden Regens. Mit einer halbstündigen Pause an einer Raststätte kurz vor Italien, die wir lustigerweise bereits im Herbst letzten Jahres auf unserem Weg nach Bibione angesteuert hatten, erreichten wir um 12.30 Uhr unseren gebuchten Campingplatz ‚Camping Village Pino Mare‘ in Lignano.

Eigentlich ist der offizielle Check-In erst ab 15 Uhr möglich. Ich hatte aber bereits im Vorfeld angefragt, ob wir ggf. auch etwas früher anreisen dürften. Da der Campingplatz erst gestern in die neue Saison gestartet und daher noch kaum etwas los war, stand dem nichts im Wege.

Und tatsächlich gab es bei der Anreise gähnende Leere, so dass der sehr freundliche Check-In in wenigen Minuten erledigt war. Gebucht hatten wir den Stellplatz ‚Maxi Comfort‘, zugeteilt wurde uns Platz 405, einer der ersten im Bereich der Stellplätze.

Den Camper nur schnell abgestellt, ging es jetzt erst einmal auf eine kleine Gassi-Runde mit den Hunden. Die beiden sind am Anreisetag immer unglaublich aufgeregt und müssen dann auch sofort und auf der Stelle alles erkunden. Dem ersten Drang nachgegeben, machte ich mich kurz darauf gleich noch auf den Weg zum Mini-Markt. Der hatte nämlich nur bis 14 Uhr geöffnet und obwohl wir das ein oder andere an Lebensmitteln mitgenommen hatten, bevorzugen wir dann doch auch immer landestypische Spezialitäten, sofern vorhanden.

Der Markt gefiel mir. Neben den üblichen Standard-Lebensmitteln gibt es frische Wurst und Käse, aber auch Obst, Gemüse und natürlich Gebäck. Dazu Getränke, regionale Weine, Zeitschriften, Kosmetik- und Toiletten-Artikel und sogar Camping-Bedarf. Auch ein eigenes Hunde-Regal mit Futter, Spielzeug und sonstigem Zubehör ist zu finden. Für die Kinder gibt es Spielzeug in Hülle und Fülle sowie Schwimm-Zubehör. Also alles, was das Herz begehrt und durchaus ausreichend für einen Aufenthalt hier. Fleisch oder frischen Fisch vermissten wir, was aber vielleicht auch saisonal bedingt war.

Jetzt aber erst einmal einen frischen Kaffee … ein Muss nach einer langen Autofahrt für mich. Doch daraus wurde erst einmal nichts, denn Anton wollte umparken. So wie wir standen, war es mit der Abendsonne nicht optimal. Also gut. Umgeparkt. Jetzt aber … nein, doch nicht. Denn jetzt stellten wir fest, dass sich die Satellitenschüssel einen Wolf drehte und keinerlei Empfang fand. Die Pinienbäume waren viel zu groß und viel zu nah dran … das sah schlecht aus. Und schließlich kam das Wochenende ja Fußball, Formel 1 … und überhaupt. Männer eben!

Anton liebäugelte mit einem anderen Platz und machte sich auf den Weg zur Rezeption. Mal sehen, welche Alternative sie uns anbieten konnten … Das Problem des mangelnden TV-Empfangs war bekannt und so teilten sie ihm verschiedene Möglichkeiten mit.

Die Hunde gepackt und eine Runde über den Platz gedreht, stellten wir aber schnell fest, dass uns davon nichts besonders zusagte. Wir kamen wieder auf die Stellplätze mit Meerblick zu sprechen … die ‚Premium Mare‘, welche mit 55 € pro Nacht in der Vorsaison (zzgl. Hunde und Personen) ca. doppelt so teuer waren als der von uns gebuchte ‚Maxi Comfort‘ und uns damals von der Buchung abhielt. Aber der Ausblick … hm, der war schon toll … und wir sind ja auch ‚eigentlich‘ nur einmal hier …

Tja, was soll ich sagen … Wieder zurück and die Rezeption, angefragt, welche Plätze in dieser Kategorie noch verfügbar wären … und nochmals alle abgegangen. Was hatte ich immer gelacht über all jene, die mit Plan bewaffnet erst einmal Ewigkeiten herum spazierten, um sich „den perfekten“ Platz auszusuchen … Jetzt gehörten wir also auch dazu.

Und da war er … Stellplatz 251 … perfekt … sofort verliebt … und genommen!

Dank Antons Geburtstag (und sicherlich auch, weil der Campingplatz ohnehin kaum belegt war), bekamen wir den Stellplatz schließlich zum Preis des ursprünglich gebuchten ‚Maxi Comfort‘. Na das war doch mal ein Wort. Wir freuten uns riesig und parkten mit einem breiten Grinsen um.

Fast zwei Stunden waren wir mit der endgültigen Platzsuche beschäftigt. Zwischendurch hatte sich meine gute Laune kurzzeitig mal ‚etwas‘ verflüchtigt. Aber unterm Strich hatte es ja dann doch noch etwas Gutes.

Nun hatten wir tatsächlich alles: Einen schönen großen Platz mit 150 qm, von Hecken umschlossen, Strom und Wasser direkt am Platz und frontaler Blick auf das Meer mit einem kleinen abgetrennten Bereich für die (Liege-)Stühle. Traumhaft!

Übrigens gibt es auch unter den ‚Premium-Mare‘-Plätzen Unterschiede. Die einen sind gepflastert, die anderen bestehen nur aus Wiese. Manche haben mehr Bäume, die anderen weniger, ein paar bieten abgetrennte Bereiche für weitere Sitzgelegenheiten, andere nicht. So hat jeder Platz seine Besonderheit; manche von ihnen sind aber auch Dauercampern vorbehalten. Wie der Platz neben uns, der ganze zwei Tage wieder instand gesetzt wurde.

So langsam lockerte auch das Wetter auf. Noch bei Regen eingecheckt, kam nun die Sonne heraus und es blieb für den Rest des Tages trocken. So muss das sein!

Mit drei Stunden Verspätung gab es nun endlich meinen wohlverdienten Kaffee, den ich in vollen Zügen genoss. Ich zog mich auf die Mauer zurück, blickte hinaus aufs Meer und war einfach nur dankbar für diesen Moment.

Kurze Zeit später machten wir uns mit den Mädels auf den Weg zum Strand. Insgesamt gibt es drei Tore, durch die man zum Meer gelangt. Zwei davon waren während unseres Aufenthalts bereits geöffnet. Hier wurde erst alles so nach und nach instand gesetzt. Natürlich in der gewohnten Gemütlichkeit der Italiener.

Acht Kilometer lang ist der (gesamte) ‚goldene Strand‘ von Lignano. Jetzt, Ende April, war natürlich noch kaum etwas los. Ein paar Hartgesottene, die morgens ins Meer hüpften und die ein oder anderen Hundehalter. Aber im Großen und Ganzen hatte man den Strand ganz für sich allein.

Die ersten Schirme und Tische wurden bereits aus dem Winterschlaf geholt und aufgebaut. Am 15. Mai startet die Saison an der Adria. Dann liegen wieder Menschenmassen Liege an Liege – für mich eine absolute Horrorvorstellung.

An der Ecke des Wildflusses Tagliamento/Adria gibt es den großen und sehr einladenden Hundestrand ‚La Spiaggia di Duke‘. Während unseres Aufenthalts war noch kein Unterschied zum restlichen Strand zu erkennen. Doch von Mai bis September findet man hier ein wahres Hunde-Paradies vor. Die Utensilien lagen bereits für den Aufbau bereit.

Die Maxi-Sonnenschirme bieten dann Platz für 2 Liegestühle – der Abstand zu den Nachbarn beträgt 5,50 Meter. Zusätzlich werden kleine Betten/Liegen für die Hunde angeboten. Wer es gerne etwas privater möchte, kann einen eingezäunten Bereich von 25 bis 36 qm buchen, innerhalb dessen der Hund auch ohne Leine herumhüpfen darf (ansonsten gilt Leinenpflicht – ins Wasser darf der Hund auch ohne Leine). Zusätzlich gibt es Dog-Stations, eine Agility-Area sowie Näpfe, Leinen und spezielle Duschen. Nähere Infos hier.

Da wir uns aber gerade noch in der Vorsaison befanden, durften wir auch am restlichen Strand mit den Hunden entlang spazieren, was wir die Tage über immer gerne in Anspruch nahmen. Von hier kann man ganz gemütlich bis nach Lignano und weiter bis zum Faro Rosso, dem Leuchtturm von Lignano, spazieren. Während des Weges streift man noch drei weitere Hundestrände. Den ‚Sunny Pet‘ am Strandabschnitt 19 (deutlich kleiner), den Doggy Beach an der Lungomare Marin und letztendlich sogar noch den Bau Beach direkt am Alten Leuchtturm. Für Hundefreunde die perfekte Urlaubsgegend!

Eine gute dreiviertel Stunde am Strand herumgetollt, machten wir uns langsam wieder auf den Weg zurück zum Platz. Während Anton sich der Arbeit widmete, machte ich mich nochmals allein auf den Weg zum Strand und fing ein paar schöne Momente mit der Kamera ein.

Den restlichen Abend ließen wir schließlich ganz gemütlich bei Pasta, Wein & Geschenke auspacken ausklingen.

Samstag: Ab an den Strand … und Besuch des Zoos von Lignano

Die Nächte im Wohnmobil sind einfach die besten! Nicht nur, dass der morgendliche Blick aus dem Fenster deutlich schöner ist … wir schlafen im Allgemeinen einfach ruhiger.

Nach einem leckeren Frühstück ging es nun natürlich als erstes wieder mit den Hunden an den Strand. Die Sonne strahlte vom Himmel, es war mit rund 17 Grad angenehm warm. Dank der Flexi-Leinen konnten sich die Hunde auch mal etwas weiter von uns entfernen, was ihnen natürlich besonders gut gefiel. Freilauf kommt bei den beiden Jägern leider nicht in Frage. Da reicht eine flitzende Katze (wovon es am und um den Platz eine Menge gab!) – und weg sind sie. Das ist mir zu unsicher. Fraulis Nerven müssen geschont werden. Und Toben können sie auch mit langer Leine.

Eine halbe Stunde spaziert, erreichten wir den ‚Spiaggia 3‘ an der Lungomare Alberto Kechler. Hier räumten gerade zahlreiche Sportler ihre Räder wieder zurück ins Auto. Anscheinend fand am Vormittag ein Triathlon statt – die verschiedenen Stationen konnten wir von einer Anhöhe gut erkennen. Doch der Trubel wurde Mia schnell wieder zu viel uns so drehten wir um und spazierten durch kleine Parkanlagen zurück zum Strand und diesen entlang zum Campingplatz.

Oberhalb der Durchgangstore befinden sich jeweils kleine Bars für einen Snack oder Kaffee zwischendurch. Eine davon hatte gerade geöffnet. Da noch nichts los war, nahmen wir Platz und genossen einen leckeren Cappucchino. Eine gute Gelegenheit, um mit Mia mal wieder den Besuch von Restaurants zu üben. Für sie immer noch eine große Herausforderung. Das angebotene Wasser der unglaublich hundefreundlichen Italienerin nahm sie mit größtem Argwohn entgegen. Im Sommer wäre ein Besuch hier ein Ding der Unmöglichkeit.

Gut zwei Stunden waren wir unterwegs, als wir es uns nun wieder für eine Weile an unserem Platz bequem machten. Doch die Hunde waren einfach nicht ausgelastet und nörgelten rum. Also auf in die nächste Runde. Dieses Mal nahmen wir den Campingplatz genauer unter die Lupe.

Auf rund 16 Hektar parkähnlich angelegtem, teils hügeligem Gelände befinden sich 314 Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwägen sowie in einem separaten Bereich mehr als 300 Mietunterkünfte aller Klassen. Dazwischen findet man ein großes Frei- und Hallenbad, Wellness- und Sportmöglichkeiten, Restaurant & Supermarkt sowie Kinderspielplätze. Alles sehr sauber und perfekt instand gehalten. Zahlreiche Waschhäuser sind jeweils in unmittelbarer Nähe zu den Stellplätzen vorhanden. Hier gibt es übrigens zusätzlich immer eine Hundedusche im Außenbereich.

Der Spaziergang hier durch hat richtig Spaß gemacht. Ich gucke ja gerne Häuser – auch bei uns zu Hause – und die verschiedenen Mobilheime gefielen mir. Von Einfach bis Luxuriös ist hier alles zu finden. Jeweils mit großem Garten, eigenem PKW-Stellplatz und immer mit einer Hecke vom Nachbarn getrennt. Sehr angenehm.

Das viele Schnüffeln machte die Hunde dann doch endlich mal müde. Während Anton es sich mit ihnen am Camper bequem machte, schnappte ich mir mein Rad und düste los.

Tatsächlich saß ich seit mindestens 10 Jahren auf keinem Fahrrad mehr. Unvorstellbar, oder? Mit Hunden sind wir eben immer nur zu Fuß unterwegs. Und auch auf den letzten Camping-Trips habe ich meine Ausflugsziele stets mit Wanderungen verbunden. Doch nicht immer ist alles fußläufig zu erreichen oder der Weg ansprechend und so war ich froh, dass wir dieses Mal endlich mal das Rad mit drauf packten. Eine gute Idee, wie sich herausstellte. Ich fand schnell wieder Gefallen daran und kann somit künftig ganz gemütlich auch weiter entfernte Ziele ansteuern.

Für heute stand aber erst einmal der Besuch des Tierparks ‚Parco Zoo Punta Verde‘ rund 4 km vom Village entfernt an. Über die Viale Adriatico bog ich ab auf die Viale Tagliamento und fuhr somit ein Stück am Wildfluss entlang. Es boten sich mir schöne Aussichten auf unberührte Natur. Vorbei am Golfclub von Lignano erreichte ich nach rund 20 Minuten den Tierpark.

Den Eintritt von 17 € (Stand: April 2022) bezahlt, trat ich ein und war schon auf den ersten Blick ganz begeistert. Ein großes Areal mit zahlreichen, blühenden Bäumen, kleinen Seen und großzügigen Gehegen. Alles sehr sauber und akkurat angelegt.

Von überall her ertönten die Laute der Tiere. Keine Frage – es war gerade Paarungszeit. Das war hier deutlich zu hören und stellenweise auch zu sehen. Na, da gibt es demnächst aber viel Nachwuchs im Zoo …

Der ‚Parco Zoo Punta Verde‘ erstreckt sich auf einer Fläche von rund 100.000 qm direkt am Fluss des Tagliamento und beherbergt rund 200 Tierarten mit mehr als 1.000 Tieren – von Säugetieren über Vögel bis hin zu Reptilien. Damit sich alle Tiere wohlfühlen, hat sich der Betreiber zum Ziel gesetzt, die bestmöglichsten Lebensbedingungen zu schaffen. So gibt es neben einheimischen Pflanzen auch zahlreiche tropische Gewächse, die dank thermaler Quellen konstant eine Temperatur von 30 Grad umgibt.

Obwohl ich einen Parkplan erhalten hatte, lief ich einfach mal drauf los. Ganz ohne striktes Ablaufen der einzelnen Gehege. Ich ließ mich einfach treiben, folgte dem Ruf der Tiere und hielt mich immer genau dort auf, wo sonst gerade keiner war. Was aber auch nicht schwer war, denn der Besucheransturm hielt sich wirklich stark in Grenzen.

Beeindruckt war ich von der Nähe zu den Löwen und zum Sibirischen Tiger. Vor allem letzterer war zwar hinter Glas – streifte jedoch nur wenige Meter an mir vorbei. Neben Flamingos, Giraffen und Zebras gab es auch Pumas, freche Erdmännchen und Kamele. Die Affen waren leider nirgends zu sehen. Die hatten sich nahezu alle versteckt. Deren Areal allerdings war wirklich schön gemacht. Eine kleine Affeninsel mit allerlei Abseilmöglichkeiten, umgeben von einem See mit Springbrunnen.

Gut eineinhalb Stunden streifte ich hier hindurch, besuchte zum Schluss noch den Souvenirladen und verabschiedete mich dann langsam wieder. Ein wirklich schöner Aufenthalt und unbedingt empfehlenswert. Natürlich gibt es auch ein Restaurant und Kinderspielplätze. Hier kann man sich eine Weile aufhalten.

Die Freude war schließlich groß, als ich wenig später wieder am Stellplatz ankam. Anton hatte es sich mit den Hunden draußen bequem gemacht und die Ruhe genossen.

Nach einem kleinen Abendessen drehten wir nochmal eine Runde mit den Hunden über den Platz und zum Strand. Den restlichen Abend ließen wir wieder gemütlich am TV ausklingen. Zum draußen sitzen war es dann leider doch noch zu frisch.

Sonntag: Spaziergang zum Tagliamento, zum Strand & Erholung

Unsere Nachbarn linker Seite verabschiedeten sich schon sehr früh, so dass ich heute Morgen vom Bett aus einen uneingeschränkten Blick aufs Meer hatte. Herrlich. Dazu strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. So soll es sein.

Frische Brötchen vom Mini-Markt geholt, konnten wir heute endlich einmal draußen frühstücken. Es wehte zwar nach wie vor ein Lüftchen – aber in der Sonne und mit Poncho war es auszuhalten und ich genoss es in vollen Zügen.

Wenig später ging es … na, wohin wohl? Richtig! Zum Strand. Der würde uns zu Hause ganz schön fehlen; das wusste ich jetzt schon. Aber es war einfach zu verlockend, nur ein paar Schritte laufen zu müssen und dann am nahezu menschenleeren Strand mit den Hunden zu Toben.

Ebbe und Flut ist hier an der Adria natürlich längst nicht so ausgeprägt wie an der Nordsee. Dennoch konnte man ein bisschen was davon sehen, denn die kleinen Sand-Inselchen fielen mir gestern nicht auf.

Über den Hundestrand ‚La Spiaggia di Duke‘ liefen wir entlang des Tagliamento in Richtung Marina. Was für ein schöner Naturstrand. Wir erreichten eine kleine Parkanlage am Ristorante Alla Vecchia Finanza, der Weg zur Marina war leider versperrt. Die Boote waren aber ohnehin alle noch eingepackt.

Wir liefen die Via Punta Tagliamento entlang, umrundeten einmal den kompletten Campingplatz, und machten es uns im Anschluss wieder ‚zu Hause‘ bequem. Es folgte eine Foto-Session mit den Hunden, die zwar wenig begeistert waren. Aber was muss, das muss.

Nochmals eine kleine Runde gedreht und gerade eben wieder Richtung Meer, hörten wir einen lauten Donnerschlag – Gewitter war im Anmarsch. Der Moment, in dem Benita keinen Meter mehr freiwillig geht. Also alle wieder zurück zum Camper – und gerade noch rechtzeitig angekommen, als es plötzlich anfing zu Schütten. Es folgte ein rund einstündiger Regenschauer. Schade, denn eigentlich hatte ich geplant, heute nochmal mit dem Rad los zu düsen. Daraus wird wohl nichts. Aber egal. Während Anton Formel 1 guckte, arbeitete ich ein bisschen, schrieb an meinem Reisebericht und erholte mich somit auch mal ein bisschen. Man muss ja nicht immer unterwegs sein.

Zum Abendessen gab es schließlich als 1. Gang einen leckeren Salat und als es schließlich wieder trocken war, spazierten wir mit dem Hunden Richtung Strand. Den Bademeister hatten sie bereits gestern um den Finger gewickelt – generell empfanden wir hier alle Leute als unglaublich hundefreundlich. Sie machten es sich auf seinem Bötchen bequem, anschließend spazierten wir wieder in Richtung Lignano und bogen am Bagno 2 in den Ort ab. Hier spazierten wir anschließend die Straße Lungomare Riccardo Riva entlang zurück zur Anlage. Kein besonders schöner Weg, wenn ich ehrlich bin. Aber es war nichts los und mal was anderes als nur Sand.

Zum Abschluss des Tages holte uns Anton schließlich den 2. Gang – eine Pizza vom hiesigen Restaurant. Sehr, sehr lecker und zu empfehlen!

Montag: Ausflug zur Isla Punta Faro / Faro Rosso / Old Lighthouse

Tisch und Stühle waren nass vom Regen in der Nacht, so dass wir heute wieder im Camper frühstückten. Im Anschluss drehten wir erneut eine Runde über den Platz, denn noch immer haben wir nicht alles von der Anlage gesehen.

Insgesamt gibt es hier doch tatsächlich neun verschiedene Mobilheim-Kategorien. Das ‚Mobilehome Freedom‘ im Blockhaus ähnlichen Stil begeisterte uns dabei am meisten. Davon war auf der gesamten Anlage nur eines zu sehen – whow! Das war schon ein richtiges Haus, mit großem Garten drum herum. Tatsächlich das für mich schönste Ferienhaus hier.

Genau das gefiel uns hier auch so gut. Diese Vielfalt an unterschiedlichen Übernachtungsmöglichkeiten. Jedes Häuschen hatte seinen ganz eigenen Charme, jeder Garten war anders, nichts glich dem anderem. Bei einem Haus wurde sogar ein bestehender Baum mit einbezogen. Der wuchs durch Terrasse und Dach.

Weil das Wetter gerade so schön war und man im Moment nicht so recht wusste, wie lange das anhalten würde, schnappte ich mir gegen Mittag wieder mein Rad, verabschiedete mich von den Dreien und düste los. Ziel war die Isla Punta Faro am anderen Ende des Strandes, rund 8 km entfernt.

Rad- und Fußweg sind hier größtenteils geteilt, was ich sehr begrüße, wenngleich die Radwege wirklich schon bessere Zeiten gesehen haben. Es war teilweise so eine Schotterpiste mit den herausragenden Wurzeln und dem gebrochenen Teer, dass ich doch das ein oder andere Mal auf die Straße auswich, um nicht auf die Schnauze zu fallen. In Deutschland wäre so etwas wieder undenkbar; da gäbe es doch glatt zig Baustellen und Absperrungen …

An der Raggio di Levante stellte ich das Rad ab und spazierte einmal quer über den Strand zur Bar La Pagoda. Wenn man alles um sich herum ausblendet, glaubt man für einen Augenblick, sich irgendwo in Florida zu befinden. Die Bar befindet sich mitten im Wasser, verbunden durch einen langen Steg mit dem Festland.

Von hier aus hat man einen wirklich tollen Blick zurück auf Lignano. Mit einem leckeren Drink kann man es sich hier gutgehen lassen und Urlaubsfeeling pur erleben.

Ich schwang mich wieder auf mein Rad, fuhr noch ein paar Meter die Promenade entlang, als der Weg schließlich durch ein kleines Waldgebiet führte. Hier war vielleicht was los! Zahlreiche Menschen, so viel hatte ich die letzten Tage nicht gesehen. Je näher ich dem ‚tatsächlichen‘ Lignano kam (bisher befanden wir uns ja in Lignano Sabbiadoro), desto mehr Leute wurden es.

Herausgekommen am Strand 19 führte mich der weitere Weg wieder entlang des Meeres. Hier reiht sich ein Hotel an das nächste. Ob große, moderne Bauten oder kleine Boutique-Hotels sowie Schlösschen … hier war wieder alles zu finden.

Ebenfalls wieder ein klein wenig ins Meer gebaut, aber im Stil der 80er Jahre, entdeckte ich die Terraza a Mare, ein Restaurant. Von einem Vorplatz mit wehenden Flaggen und Foto-Points hatte man einen guten Blick darauf.

Von hier war es dann auch nicht mehr weit bis zur Isla Punta Faro, die ich über die Lungomare Marin erreichte. Direkt am Eingang befindet sich eine hübsche kleine Bar mit einladender Terrasse und dem wenig einfallsreichen Namen ‚Punta Faro Beach Bar‘. Doch der Anblick war einfach unglaublich toll. Weit und breit ein fast menschenleerer Strand, im Hintergrund die beiden Leuchttürme ‚Old Lighthouse‘ im klassisch rot-weiß-gestreiften Look und weiter hinten, über einen langen Holzsteg zu erreichen, der – wie der Name schon sagt – feuerrote ‚Faro Rosso‘.

Der zum Teil schon wieder dunkel gewordene Himmel verlieh dem ganzen eine ganz besonders eindrucksvolle Atmosphäre. Ich stand einige Minuten nur da und sog diesen Anblick regelrecht auf. Ich erinnerte mich an den nicht weit von hier entfernten Leuchtturm von Bibione. Auch dort hatte es mir unglaublich gut gefallen, denn es war ebenfalls wenig los und der Strand so schön und unberührt. Und hier? Hier war alles noch ein Stück natürlicher.

Zahlreiche Fotos gemacht, spazierte ich über den Holzsteg direkt zum ‚Faro Rosso‘. Von hier aus konnte man direkt zu den gegenüberliegenden Inseln ‚Isola Marinetta‘ und ‚Isola di Sant’Andrea‘ blicken. Mit dem türkisfarbenen Meer, der kleinen Lagune und den hellgrünen Bäumen hätte ich jetzt genauso gut irgendwo in der Südsee sein können. Was für ein atemberaubender Anblick!

Bewohnt sind diese Inseln nicht. Vermutlich kommt man auch nur mit einem kleinen Boot dorthin. Genauere Infos konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Ich hoffe aber, dass es in jedem Fall ein eher unberührtes Fleckchen Erde bleibt.

Hier hielt ich mich eine ganze Weile auf. Spazierte hier hin und dort hin. Begutachtete die zahlreichen Quallen, die es immer mal wieder an den Strand gespült hatte. Auch auf unseren bisherigen Strandspaziergängen fanden wir neben zahlreichen Muscheln in allen Größen immer wieder riesige Quallen. Manche von ihnen wirkten noch lebendig, andere lagen wohl schon länger hier. Mit Hunden gar nicht so einfach, da sie natürlich der absolute Magnet für Spürnasen sind. Da ich aber von Haus lieber eine gewisse Distanz zu Quallen halte, sollte das auch für die Hunde gelten.

Spaziert man linker Hand der Leuchttürme noch ein Stück weiter, erreicht man einen relativ großen Hafen, der aber um diese Zeit kaum belegt war. Stattdessen gab es eine Großbaustelle. Und viele Hundehalter waren unterwegs. Denn hier befindet sich auch ganz offiziell der Bau Beach. Mir ging das Herz auf, die vielen Hunde hier herumtollen zu sehen.

Gut eine Stunde später verabschiedete ich mich schweren Herzens wieder von dieser schönen Gegend und machte mich langsam wieder auf den Weg zurück. Dieses Mal nahm ich aber den Weg durch die Stadt, denn natürlich wollte ich mir diese auch noch etwas näher ansehen. Vorbei am Hafen an der Via Darsena ging es nun entlang der Fußgängerzone. Tatsächlich hatte ich noch eine kleine Shopping-Tour eingeplant. Doch die Läden hatten nur sporadisch geöffnet. Die wenigen geöffneten waren Souvenirläden mit allerlei Kitsch und Kram, der mich nicht interessierte. Stattdessen waren alle Lokale bis auf den letzten Platz besetzt. Vor dem Ristorante ‚Croce del Sud‘ in der Viale Venezia standen die Leute rund 200 Meter Schlange! So etwas hatte ich ja noch nie gesehen. Das muss also wirklich gut sein. Ein späterer Blick in die Google-Bewertung verriet mir: 4,5 von 5 Sternen. Also: Wer ‚den‘ ultimativen Restaurant-Tipp benötigt: Hier ist er!

Mich überraschte es, wie viele Italiener hier unterwegs waren – später erfuhr ich, dass heute ‚Tag der Befreiung‘ gefeiert wurde. Alles klar – deshalb waren die Straßen so voll. Ebenfalls überrascht war ich von der Vielzahl der Spielhallen. Ich kannte das ja noch aus unserer ersten Urlaubszeit am Gardasee um 2000 herum. Aber jetzt? Im Zeitalter von Handy-Spielen, leistbarer Playstation etc.? Die Hallen waren gut gefüllt, überall bimmelte und klackerte es …

Mit vielen Eindrücken, aber auch tatsächlich ein klein wenig von den Menschenmassen gestresst (ich bin es einfach nicht mehr gewöhnt), machte ich mich langsam wieder auf den Weg zurück. Ich verließ die Haupteinkaufsstraße, durchquerte kleinere Gassen, verpasste allerdings den Weg zurück durch den Wald. Mist. Aber egal, die Richtung stimmte. Und tatsächlich entdeckte ich schließlich sogar noch die hübsche ‚Chiesa di S. Maria del Mare‘ inmitten eines Pinienwaldes. Damit hätte ich hier nun wirklich nicht gerechnet.

Weil es mir auf der Hinfahrt so gut gefallen hatte, legte ich auch jetzt nochmal einen Stopp an der Bar La Pagoda ein, hielt mich aber nicht mehr allzu lange auf, da man schon mit dem Abendessen auf mich wartete. Was für ein Service. Zurück am Platz, ließen wir uns jetzt daher erst einmal einen leckeren Salat mit Garnelen schmecken.

Während meiner Abwesenheit hatte uns eine der Nachbarinnen ein paar Campingführer vorbei gebracht, die ich mir jetzt alle etwas näher ansah und sofort wieder ins Träumen kam. Da will ich hin, dorthin auch … und überhaupt … müssen wir eigentlich nochmal nach Hause? Ich fand es unglaublich lieb und nett von den Nachbarn, auch erhielten wir viele wertvolle Tipps und es waren einfach immer wieder nette Unterhaltungen mit ihnen. Genau das ist ja auch das Schöne: Neue Leute kennenlernen, interessante Gespräche führen; ganz ohne Zwang.

Am frühen Abend brachen wir erneut mit den Hunden auf. Da der morgendliche Spaziergang aufgrund meines Ausflugs etwas kürzer ausgefallen war, spazierten wir nun wieder am Strand entlang und dieses Mal sogar bis zur ‚Bar La Pagoda‘. Da war ich heute doch schon mal? Obwohl Mia nicht ganz so begeistert davon war, liefen wir mit ihr den Steg entlang und einmal um die Bar herum. Mit großer Anspannung, aber trotzdem immer vorne mit dabei, meisterte sie das zauberhaft – war dann aber sichtlich froh, als wir uns wieder in den menschenleeren Bereich begaben.

Besonders toll fanden die beiden Mäuse schließlich die aufgetürmten, teilweise bis zu 3 m hohen und steilen Sandberge. Rauf und runter, rauf und runter … nach einer halben Stunde waren sie dermaßen k. o. davon – die würden heute wirklich gut schlafen. Auch ich war in diesem Moment wieder unendlich glücklich. Meine beiden Mädels so zu sehen, ausgelassen vor Freude über so etwas Banales wie Sand … das war einfach schön zu sehen.

Zum Abschluss dieses wirklich schönen Spaziergangs schafften wir es dann doch endlich auch mal, ein Selfie von uns zu machen. Mit unseren Hunden nicht ganz so einfach, die Fotografieren hassen und permanent in die andere Richtung schauen. Aber egal.

Weil die Pizza gestern so gut war, beschlossen wir, uns auch heute noch einmal eine als 2. Gang zu holen und ließen somit den Abend wieder mit Pizza & Wein ausklingen.

Dienstag: Es geht wieder nach Hause

Wie es immer so ist. Die letzten Tage hatten uns die Hunde zuverlässig Punkt 8 Uhr geweckt. Da ging kein Weg daran vorbei. Schließlich hatte ‚man‘ Hunger. Doch heute, am Abreisetag, der ja bekanntlich doch meist etwas stressiger wird, mit Einpacken und rechtzeitig den Platz verlassen … ja heute schliefen sie fröhlich weiter. Wäre ich nicht durch Zufall um 9.30 Uhr aufgewacht, hätten sie wohl bis mittags gepennt. Das Rumfetzen über die Sandberge gestern hatte sie wohl doch deutlich mehr Kraft und Energie gekostet als gedacht; sie waren platt.

Jetzt aber nichts wie auf. Nur ein kurzes Frühstück, schnell wieder alles einräumen, Abwasser leeren und Toilette wegbringen, ging es auf eine letzte Gassi-Runde mit den Hunden. Noch einmal zum Strand vor, noch einmal Toben. Benita schwante Übles. Sie weiß immer ganz genau, wann es heißt, Abschied zu nehmen. Und wenn es ihr irgendwo ganz besonders gut gefallen hat, dann wird sie bockig. Aber so richtig. Zurück zum Platz mussten wir sie tatsächlich ziehen. Vor dem Camper gab es schließlich einen Sitzstreik. Das tat der Hundemama im Herzen weh … auch ich wäre gerne noch länger geblieben, aber irgendwann geht eben jeder schöne Urlaub mal vorbei.

Die Hunde ins Auto gepackt, verabschiedeten wir uns von unseren Nachbarn und machten uns um kurz vor 12 Uhr wieder auf den Weg. Arrivederci, Lignano. Es waren wundervolle Tage hier, wir haben den Aufenthalt richtig genossen, uns richtig wohlgefühlt, der Platz war genau das Richtige für uns. Die fünf Tage kamen uns deutlich länger vor – ein gutes Zeichen, oder?

Wir werden sicher wieder kommen. Das steht fest. Vielleicht nicht im nächsten Jahr, dafür gibt es einfach immer noch viel zu viele Plätze, die wir erkunden wollen. Doch irgendwann sind auch diese entdeckt und wir wissen, wer dann auf uns hier warten wird.

Die rund fünfstündige Rückfahrt war anschließend geprägt von vielen Regenschauern. Und je näher wird der Heimat kamen, desto kälter wurde es. Bei 5 Grad und Regen zu Hause ausgestiegen, wussten wir: Ja, wir sind wieder in Deutschland!

Fazit:

Die Neben- bzw. Vorsaison hier an der italienischen Adria ist (vor allem für Hundehalter) sehr zu empfehlen. Wer nicht viel Trubel braucht und/oder mag, ist hier bestens aufgehoben. Natürlich hat um diese Zeit noch nicht alles geöffnet. Und natürlich kann man auch noch nicht im Meer baden (außer, man ist abgehärtet genug). Dafür aber muss man sich als Hundehalter nicht auf ein paar Meter Hundestrand beschränken (wobei es hier speziell in Lignano wirklich eine Menge Möglichkeiten gibt und die Strände auch sehr breit sind; allerdings auch nicht gerade billig in der Hauptsaison – das muss immer mit einkalkuliert werden). Ich persönlich liebe es, wenn nichts los ist. Ich bin gerne unter Menschen – ich bin aber auch gerne allein und habe auch gerne meine Ruhe. Vor allem, wenn ich mich erholen möchte.

Den Campingplatz haben wir mit einer Belegung von nicht einmal 10 % kennengelernt. In den Mobilheimen war noch gar nichts los – und die Stellplätze waren nur im vorderen Bereich Richtung Meer belegt. Tatsächlich können wir es uns hier mit einer Belegung von 100% auch nur schwer vorstellen. Zwar sind alle Stellplätze durch kleinere Hecken voneinander getrennt und bieten genug Privatsphäre. Die Mobilheime sind ohnehin alle für sich. Aber wenn hier alles wuselt, alles laut ist, alles in Betrieb – na, dann ist wirklich was los. Aber auch das gehört dazu. Und auch um diese Zeit ist für jeden etwas dabei. Denn dann gibt es Animation für Groß und Klein, Abendshows, gemütliche Restaurant-Abende und vieles mehr.

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